Ziegelbau mit reichem Parallelrippengewölbe. Das Langhaus und das nur wenig schmalere Presbyterium liegen unter einem gemeinsamen nach Osten abgewalmten Satteldach. Auf der Südseite des Presbyteriums steht der Turm und östlich anschließend eine zweigeschossige Sakristei. Vor dem Südportal am dritten Joch des Langhauses von Osten steht eine kleine Vorhalle. Vor die Westseite ist ein polygonaler Anbau gestellt, der über eine Treppe die Empore erschileßt.
Das Langhaus hat fünf Joche und wird außen durch Strebepfeiler gestützt. Im Inneren gliedern profilierte Schildbogenstellungen die Seitenwände. Ihnen sind halbrunde Dienste vorgelegt, die Paralllrippengewölbe tragen. Die Figuration ist so konstruiert, das zwei sich kreuzende Diagonalrippen jeweils zwei Joche umfassen und dabei zugleich die Konturen der Stichkappen begleiten. Hinzu treten parallel laufende Rippen. Sie stoßen an den Jochgrenzen auf ein hier von den Gewlöbeansötzen aufsteigende Rippe. Insgesamt entsteht ein System aus drei Rautenreihen im Gewölbescheitel die von zwei aus den Gewölbeansätzen aufsteigenden Rauten eingefasst werden. Das Westjoch wird von einer Empore eingenommen.
Das Presbyterium hat ein Joch und einen Schluss aus fünf Seiten eines Achtecks. Es wird außen von Strebepfeilern gestützt. Das Netzrippengewölbe ruht auf Konsolen. Auf den trichterförmigen Gewölbeanfänger steigen Rauten auf, an der Jochgrenze sind es drei, im Polygon je eine. Sie reichen mit den Spitzen bis zum Gewölbescheitel. Dort steht über dem Joch ein sechsstrahliger, im Polygon ein siebenstrahliger Rippenstern. Es bilder sich eine Folge aus drei unregelmäßigen Rauten im Scheitel.
Der Viereckturm wird durch horizontale Gesimse in sechs etwa Geschoße gegliedert. Das oberste schließt in Walmgiebeln, und besitzt unterteilte spitzbogige Schallfenster. Darüber steigt der achtseitige Spitzhelm auf.
Die Sakristei liegt im Erdgeschoß und ist durch einen zweigeschossigen Anbau nach Osten erweitert.
Das Türblatt stammt aus der Erbauungszeit der Kirche.
Der frühklassiszistische Hochaltar stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts, die Seitenaltäre und die Kanzel sind wohl etwas älter. Die ehemaligen, aus dem 19. Jahrhundert stammenden Altarbilder (vgl. Eckardt 184f wurden an den Seitenaltären durch barocke Figuren ersetzt (Apollonia und Patrona Bavariae) (Metzl), am Hochaltar der Kirchenpatron Stephanus. Den Kreuzweg lieferte Franz Xaver Zattler im Jahr 1897 (Neumaier).
Neumaier, Otto, 2008, Vorläufiges Werkverzeichnis Franz Xaver Zattler